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Abenteuerreisen Uruguay

Touristisch fristet Uruguay noch ein Schattendasein. Das ist gut für Reisende. Denn von den negativen Folgen des Tourismus, von Umweltverschmutzung, Verkehrschaos, Menschenmassen und Verlust an Authentizität bleibt das kleine Land verschont. In der República Oriental del Uruguay, so der offizielle Name des Landes, der Republik östlich des (Flusses) Uruguay, ist man entspannt unterwegs - und oft ziemlich allein. Die Entfernungen sind gering, die Traditionen lebendiger, die Menschen Fremden gegenüber etwas zurückhaltender als anderswo in Südamerika, aber nicht weniger herzlich, sobald man sie kennengelernt hat. Landschaftlich hat Uruguay viel zu bieten: ein grünes, weitgehend unberührtes Landesinnere und eine Küste, die als einer der schönsten in Südamerika gilt.

Uruguay in Zahlen

Fläche

176.000 Quadratkilometer -  etwa halb viel wie Deutschland. Uruguay ist das kleinste Land Südamerikas.

Bevölkerung

Nur 3,3 Millionen - weniger Menschen als in Berlin leben. Die Bevölkerungsentwicklung ist rückläufig  - weil viele junge Leute ihr Glück im Ausland suchen.

Ethnien

88 Prozent sind Nachkommen europäischer Einwanderer. 8 Prozent Mestizen, 4 Prozent Afro-Uruguayer.

Höchster Berg

Der Cerro Catedral - mit 513 Metern ein Winzling. Uruguay ist ziemlich flach.

Das Land

Regierungsform

Präsidialdemokratie. Wie in vielen Ländern Südamerikas war die Parteienlandschaft in Uruguay lange vom Gegensatz aus Konservativen (Partido Nacional) und Liberalen (Partido Colorado) geprägt. Seit 2004 aber ist das das Mitte-Links-Bündinis Ecuentro Progresista - Frente Amplio an der Macht. Es besteht unter anderem aus Sozial- und Christdemokraten und den Tupamaros, der früheren Stadt-Guerilla. Aktueller Präsident ist Tabaré Vázquez Rosas.

 

Staatsform

Uruguay ist eine Republik, bestehend aus 19 Departamentos. Jedem Departamento steht ein Intendente Municipal vor, eine Art Bürgermeister. Er wird vom  jeweiligen Parlamenten gewählt. Da das Land zentralistisch regiert wird, haben die Departamentos nur wenig Macht.

 

Hauptstadt

Montevideo, mit 1,3 Millionen Einwohnern in der Stadt selbst und weiteren 700.000 im Ballungsraum. Insgesamt leben zwei Millionen Menschen im Großraum der Hauptstadt - das sind zwei von drei Uruguayer. Montevideo ist eine der sichersten Städte Südamerikas und eine mit der höchsten Lebensqualität.

 

Sprache

Spanisch. Das uruguayische Spanisch weicht in der Aussprachen stark vom iberischen Spanisch ab. In der Grammatik ähnelt es teils dem Portugiesisch, das im Nachbarland Brasilien gesprochen wird.

Infos für die Reise

Währung

Der uruguayische Peso (UYU), unterteilt in 100 Centésimos. Verglichen mit seinen Nachbarländern Argentinien und Brasilien hatte Uruguay selten mit Währungsturbulenzen zu kämpfen. Zweimal aber wurde die jeweilige Währung im Tauschwert von 1000:1 von einer neuen ersetzt, zuletzt 1993.

Wichtigste Städte

Montevideo ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Das touristische Herz Uruguays schlägt in Punta del Este, einem mondänen Seebad, das im südamerikanischen Sommer von 30.000 auf über 200.000 Menschen anschwillt. Nach Montevideo zweitgrößte Stadt ist Salto (100.000 Einwohner), gefolgt von Paysandú (78.000). Beide liegen am Río Uruguay an der Grenze zu Argentinien.

Zeitzone

Die Zeitdifferenz zur MEZ beträgt minus 4 Stunden, während der europäischen Sommerzeit minus 5 Stunden.

Beste Reisezeit

Uruguay hat ein gemäßigtes und aufgrund seiner flachen Topographie einheitliches Klima ohne große Übergänge und kann ganzjährig bereist werden. Im Hochsommer (Dezember und Januar) ist es an der Küste aber recht voll.

Der Sommer (November bis April) ist heiß, mit durchschnittlichen Höchsttemperaturen zwischen 25 und 28 Grad Celsius im Süden und 28 bis 32 Grad im Norden an der Grenze zu Brasilien. Nachts fällt das Thermometer unter 20 Grad.

Im Winter (Mai bis Oktober) liegen die Temperaturen im Schnitt 10 Grad niedriger. Arktische Winde können das Thermometer unter den Gefrierpunkt drücken, tropische im Sommer auf über 40 Grad steigen lassen.

Highlights

Für ein kleines Land hat Uruguay viel zu bieten. Vor allem Montevideo mit seinen Tango-Cafés und dem malerischen Hafenviertel mit schicken Boutiquen und exzellenten Restaurants. Die Orientales schwören Stein und Bein, dass der Tango hier und nicht in Buenos Aires auf der anderen Seite des Río de la Plata erfunden wurde. Auch Carlos Gardel, den Schöpfer des tango canción, des gesungenen Tango, haben sie vereinnahmt. Nach uruguayischer Lesart war Gardel kein gebürtiger Franzose sondern stammte aus der Provinzstadt Tacuarembó. Eine Reise auf seinen Spuren begeistert nicht nur Tango-Liebhaber.

Uruguay verfügt über 500 Kilometer Küste und entsprechend viele Seebäder. Das bekannte ist Punta del Este, das Saint Tropez Südamerikas. Am anderen Ende des Spektrums: das Surfer-Nest Cabo Polonio, erreichbar nur über unbefestigte Wege und bis heute ohne Elektrizität - ideal, um sich aus allem auszuklinken. In der goldenen Mitte: Piriápolis, einer kleinen Stadt mit breiter touristischer Infrastruktur (u.a einem klassischen Grand Hotel, dem Argentino), die auch im Hochsommer nicht überlaufen ist.

Das Landesinnere ist geprägt von Landwirtschaft, von Viehzucht und Weinanbau. Viele Landgüter bieten Unterkünfte an, von einfachen estancias, auf denen Besucher das Leben der Gauchos hautnah miterleben können, bis zu gehobenen, auf denen das touristische Erlebnis im Vordergrund steht. Viele Weingüter bieten Touren und Weinproben an.

Ein absolutes Kleinod ist Colonia del Sacramento, die älteste Stadt Uruguays. Die koloniale Altstadt ist hinreißend - und Weltkulturerbe. Nicht zu vergessen der Fußball. Im Estadio Centenario in Montevideo fand im Jahr 1930 die erste Fußballweltmeisterschaft statt. Das angeschlossen Museum ist das weltweit älteste, das dem Fußball gewidmet ist.

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