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Abenteuerreisen nach Kolumbien

Kolumbien hat Nachholbedarf: Auf Grund von bewaffneten Konflikten waren Teile des Landes lange unpassierbar. Das hat sich geändert. Also: Auf nach Kolumbien! Denn es gibt viel zu entdecken: schroffe Gipfel und wilde Schluchten in den Anden, Traumstrände  in der Karibik und am Pazifik, geheimnisvollen Regenwald am Amazonas und Orinoco, zauberhafte Kolonialstädte und präkolumbische Ruinen, die der Wissenschaft bis heute ein Rätsel sind. Nicht zu vergessen die Metropolen: die Salsa-Hochburg Cali. Medellín, die Stadt des ewigen Frühlings. Und Bogotá, dritthöchste Hauptstadt der Welt. Die landschaftliche Vielfalt verdankt Kolumbien der Nähe zum Äquator. Ein paar Hundert Höhenmeter trennen die sonnenverglühte Küste von den grünen Bergen der Zona Cafetera, wo der beste Kaffee der Welt angebaut wird. Oder zauberhafte, von schneebedeckten Bergen gerahmte Täler vom kargen páramo, der Tundra-artigen Hochebene. So vielfältig wie die Landschaften sind auch die Menschen: ihren Traditionen verhaftet im Regenwald, ernsthaft und anfangs ein wenig verschlossen in den Anden, offen und vor Lebensfreude überschäumend an der Küste. Colombia te espera - Kolumbien erwartet dich.

Kolumbien in Zahlen

Fläche

Mit  1,14 Millionen Quadratkilometern ist Kolumbien das viertgrößte Land Südamerikas und dreimal so groß wie Deutschland.

 

Bevölkerung

49 Millionen - damit ist Kolumbien nach Brasilien das bevölkerungsreichste Land Südamerikas,

Ethnien

Mit 78 Prozent an der Gesamtbevölkerung überwiegen die Nachkommen europäischer Einwanderer. Mulatten und Kreolen, die Nachkommen von Europäern und schwarzafrikanischen Sklaven, machen 14 Prozent der Bevölkerung aus. 4 Prozent haben ausschließlich schwarzafrikanische, 6 Prozent indigene Vorfahren.

 

Höchster Berg

Der Pico Cristóbal Colón mit 5.776 Metern. Er liegt in der Sierra Nevada de Santa Marta - nur 45 Kilometer Luftlinie von der Karibikküste entfernt.  Die Bergkette ist das höchste Küstengebirge der Welt.

Das Land

Regierungsform

Präsidialdemokratie. Nach amerikanischem Vorbild ist der Präsident auch Regierungschef. Kolumbiens Parteienlandschaft war lange vom Gegensatz zwischen Konservativen (Partido Conservador Colombiano) und gemäßigten Linken (Partido Liberal Colombiano) geprägt. Die beiden Parteien bekämpften sich verbittert, oft mit Waffengewalt. In den letzten Jahren ist ein Trend hin zu neuen politischen Bewegungen zu beobachten. Amtierender Präsident ist Iván Duque vom konservativen Centro Democrático.

Staatsform

Kolumbien ist eine Republik, bestehend aus 32 Departamentos und dem Hauptstadtdistrikt (Distrito Capital). Jedes Departamento hat einen Gouverneur und ein Parlament, die alle vier Jahre vom Volk gewählt werden.

Hauptstadt

Bogotá mit knapp 8 Millionen Einwohnern im Ballungsraum und knapp 7 Millionen im eigentlichen Stadtgebiet. Bogotá liegt in den Anden auf einer Höhe von 2.640 Metern.

Sprache

Erste Amtssprache ist Spanisch. Daneben gelten über 60 indigene Sprachen als zweite Amtssprache, werden aber nur in bestimmten Regionen gesprochen.

Infos für die Reise

 

 

Währung

Der kolumbianische Peso (COP). Er ist theoretisch in 100 Centavos unterteilt. Inflationsbedingt sind aber keine Centavos mehr in Umlauf.

 

 

Wichtigste Städte

Bogotá ist das politische und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Cali im Südwesten und vor allem Medellín im Norden gewinnen mehr und mehr an Bedeutung . Beide Städte haben 2,4 Millionen Einwohner. Viertgrößte Stadt ist die karibische Hafenstadt Barranquilla mit 1,2 Millionen Einwohnern.

 

 

Zeitzone

Die Zeitdifferenz zur MEZ beträgt minus 6 Stunden, während der europäischen Sommerzeit minus 7 Stunden.

 

 

 

Beste Reisezeit

Kolumbien hat zwei je zwei Trocken- und Regenzeiten. Trocken ist es in den Monaten Dezember bis März sowie Juli und August. In der ersten Regenzeit von April bis Juni ist das Wetter meist wechselhaft. In der zweiten im Oktober und November, regnet es häufig - allerdings je nach Region unterschiedlich stark und lange. Der meiste Niederschlag fällt an den Westhängen der Anden, hier regnen sich die pazifischen Wolken ab.

Beste Reisezeit sind die trockenen Monate. Wegen der geringen Regenmenge können die zentralen Anden ganzjährig bereist werden. Ebenso die Karibikküste: Hier sind Regenfälle meist heftig und kurz.

 

 

Highlights

Im Norden natürlich die Karibikküste: goldene Sandstrände, dichter Urwald, prachtvolle koloniale Städte und verschlafenen Dörfer, die Nobelpreisträger Gabriel García Márquez zu seinem Roman „100 Jahre Einsamkeit“ inspiriert haben. Cartagena de Indias mit seiner exzellent erhaltenen kolonialen Altstadt ist ein Kleinod, der Nationalpark Tayrona ein Paradies für Naturfreunde. Aracataca lockt mit dem Haus, in dem García Márquez aufgewachsen ist. Die Ciudad Perdida, erreichbar nur per vier- oder fünftägiger Trekking-Tour gilt als eine der bedeutendsten archäologischen Stätten Südamerikas. Und dann ist da noch Mompox: eine vor sich dösende Kolonialstadt in den Sümpfen des Río Magdalena - ein echter Geheimtipp. Karibik pur auf den Islas del Rosario. Sie heißen so, weil sich sich im türkisfarbenen Meer wie auf einem Rosenkranz (Spanisch: rosario) aufreihen. Von Cartagena aus als eintägiger Ausflug ode rmit Übernachtung buchbar.

Medellín war einmal die gefährlichste Stadt der Welt und ist heute eine der innovativsten. Das Nahverkehrssystem bestehend aus Bussen sowie S- und Seilbahnen wird in vielen Städten Südamerikas kopiert. Um zu verstehen, welch weiten Weg Medellín zurückgelegt hat, lohnt eine Tour de Pablo: eine Tour auf den Spuren des Drogenbarons Pablo Escobar, der Kolumbien in den 80er und frühen 90er Jahren des 20.Jahrhunderts mit Terror überzog. Legendär ist das Nachtleben im Stadtteil El Pobaldo mit seine eleganten Restaurants, Bars und Clubs. In der  Gegend um Medellín finden sich auch zahlreiche Kaffeeplantagen, noch mehr allerdings in der Zona Cafetera zwischen Manizales und Pereira. Viele Plantagen bieten Touren an, einige auch Übernachtungen.

An der Nationalstraße zwischen Medellín und Bogotá liegt der Cañon de Río Claro, ein Paradies für Abenteuersportler. Von Rutschen über Canopy bis Rafting ist hier alles geboten. Bogotá wirkt auf den ersten Blick schroff, verführt aber mit La Candelaria, einer wunderschönen Altstadt mit teils 300 Jahre alten Wohnhäusern. Und mit seinen Museen. Besonders sehenswerten: das Goldmuseum. Die großartige Salzkathedrale von Zipaquirá, gelegen in Stollen eines Bergwerks, ist einen Tagesausflug  wert. Ebenso die verschlafene Kolonialstadt Villa de Leyva. Der zentrale Platz, die Plaza Mayor zählt zu den schönsten ganz Südamerikas Kleine Läden verkaufen Kunsthandwerk, hervorragende Restaurants laden zum Essen .

Der Süden Kolumbiens wartet mit einem echten Naturwunder auf: dem Caño Cristales. Das von grünem Urwald gesäumtes Flusstal, färbt sich zwischen Juli und November rot. Grund dafür: Algen im Flussbett, die sich explosionsartig vermehren. Der Caño Cristales ist erst seit ein paar Jahren zugänglich- vorher war die Gegend lange von Guerrillas besetzt. Den Gegensatz bietet der Desierto de la Tatacoa: eine zerklüftete Felslandschaft, ockerfarben und von Kakteen gesäumt. In San Agustín haben Archäologen über 500 präkolumbische Statuen entdeckt. Die Statuen sind aus Vulkanstein, stellen heilige Tiere und menschenähnliche Figuren dar und gelten als einer bedeutendsten archäologischen Funde weltweit.

Salsa-Tänzer zieht es nach Cali. Wenn es Nacht wird in der Stadt öffnen die großen Salasatecas und viele kleine Bars beschallen die Straßen. Für Könner und Anfänger.

Schließlich der Amazonas. Der ideale Ausgangspunkt ist die Dschungelstadt Leticia. In der näheren Umgebung finden sich zahlreiche Lodges. Etwas weiter ist es in den Nationalpark Amayacu, der für seine Artenvielfalt berühmt ist. Leticia ist mittlerweile mit Tabatinga in Brasilien zusammengewachsen - der Grenzübertritt ist einfach. Nach Iquitos in Peru sind es ein paar Stunde im Schnellboot.

Ciudad Perdida: eine der wichtigsten archäolgischen Stätten Südamerikas

Trekkling-Tour zur Ciudad Perdida (zum Wunschtermin)

5 Tage Abenteuer total in der Sierra Nevada de Santa Marta und ein echter Geheimtipp: Geführte Trekking-Tour zur mythischen Ciudad Perdida, der verlorenen Stadt der Tairona-Indianer, einer der wichtigsten archäologischen Stätten ...
5 Tage
ab 499 €

Ihre Ansprechpartnerin:

Tays Serra-Noga

+49 2203 5697 964